Kreis
Neuwied. Zum Start der zweiten Halbserie in der
Kreisliga B Nord erwartet Herbstmeister SG Wiedtal
Niederbreitbach den Tabellendritten SV Rengsdorf zum
Spitzenspiel. Alle sieben Spiele werden am Sonntag um 14.30
Uhr angepfiffen, ebenso die beiden Neuwieder Kreisderbys in
der Kreisliga B Süd.
SSV
Heimbach-Weis - SV Güllesheim (Hinspiel: 4:4). In der
Nachspielzeit erzielte der Heimbacher Torhüter Dennis
Pöttgen im Hinspiel den Ausgleich zum 4:4. In dieser Partie
und beim 2:6 beim CSV Neuwied am vergangenen Sonntag
kassierte der SSV die Hälfte seiner zwanzig Gegentore. Auch
beim 1:5 im Pokal am Mittwoch gegen den A-Ligisten aus
Feldkirchen zeigte sich die Heimbacher Abwehr löchrig.
Trainer Michael Sauer erwartet eine Trotzreaktion von seiner
Mannschaft: „Einen solchen Leistungsabfall wie in der
zweiten Hälfte gegen den CSV habe ich noch nicht erlebt.
Dennoch sind es weiterhin nur drei Punkte bis zum zweiten
Platz. Gegen Güllesheim werden wir auf keinen Fall
Gastgeschenke verteilen, die Punkte bleiben am Kieselborn!“
Die Gäste verloren zuletzt nach fünf ungeschlagenen Spielen
mit 0:3 in Waldbreitbach und wollen nun eine neue Serie
starten.
SG
Wiedtal Niederbreitbach - SV Rengsdorf (3:0). Beide
Trainer gehen zuversichtlich und voller Vorfreude in unser
Spiel der Woche. Niederbreitbachs Trainer Thomas
Christiansen erwartet einen starken Gegner, der um seine
letzte Chance im Titelrennen kämpfen wird. Da hinter einigen
angeschlagenen Spielern noch ein Fragezeichen steht, könnte
Christiansen angesichts des großen Vorsprungs auch mit einem
Punkt leben. „Rengsdorf war für mich vor der Saison klarer
Meisterschaftsfavorit. Nie im Leben hätte ich nach dem
personellen Aderlass im Sommer daran geglaubt, dass wir
jetzt da oben stehen. Daher ein großes Lob an meine Jungs!“,
stellt Christiansen fest und prophezeit: „Am Sonntag erwarte
ich einen offenen Schlagabtausch, denn schon im Hinspiel
siegten wir letztlich glücklich.“
Sein Kollege
Erich Langhard hat die Partie im August anders in Erinnerung
und sah sein Team damals „hoffnungslos unterlegen“.
Personell kann Langhard aus dem Vollen schöpfen und hat die
Qual der Wahl.
Niederbreitbach hat zu Hause mit fünf Siegen (33:2 Tore)
eine weiße Weste, die Rengsdorf beschmutzen will. „Wir sind
insgesamt zufrieden mit unserer Vorrunde und zudem stabiler
als beim 0:3 im Hinspiel“, blickt Erich Langhard
optimistisch dem Sonntag entgegen. „Wenn es uns gelingt, das
gegnerische Dreieck um Kapitän Christian Weißenfels, Pierre
Rassier und Johannes Noll aus dem Spiel zu nehmen, dann ist
ein Punkt für uns drin.“
FC
Waldbreitbach - Vatanspor Neuwied (1:1). Ein Punkt wie
im Hinspiel wäre sicherlich zu wenig für den Rangzweiten,
der sich bei acht Punkten Rückstand auf die Spitze keine
weiteren Ausrutscher leisten kann. Vatanspor verlor bislang
alle seine sechs Auswärtspartien in dieser Spielzeit.
SV
Leutesdorf - SG Melsbach/Niederbieber (4:2). Vier
Treffer erzielte Leutesdorf beim Sieg in Melsbach am ersten
Spieltag. Gerade mal die gleiche Zahl kam im Verlauf der
gesamten Hinrunde noch dazu. Da ist es klar, wo der Schuh
drückt bei der Elf von Trainer Luis Barreiro. Solche
Probleme haben die Gäste nicht, stellten sie doch jüngst
beim 6:0 beim VfL Neuwied erneut ihre Offensivstärke unter
Beweis.
VfL
Neuwied - FV Rheinbrohl (2:2). Der VfL Neuwied spielt
meist gut mit, doch vor dem Tor versagen den Spielern von
Trainer Peter Kröner die Nerven. Dazu kommt die ellenlange
Verletztenliste. Dies alles spiegelt sich dann in einem
enttäuschenden elften Platz nach der Hinserie wider.
Rheinbrohl verlor am vergangenen Wochenende in Irlich (1:4)
erstmals in dieser Saison auf fremden Platz und möchte es
vorerst bei diesem einen Ausrutscher belassen.
TSG
Irlich - FV Engers II (0:1). Mit drei Siegen zum
Abschluss der Vorrunde kletterte der Aufsteiger aus Irlich
bis auf den vierten Platz und möchte sich nun gegen die
FVE-Reserve für die knappe Hinspielniederlage revanchieren.
In Engers wartet man nach dem jüngsten 2:2 in Windhagen nun
schon seit vier Runden auf den fünften Saisonsieg.
CSV
Neuwied - SV Windhagen (3:0). Eine fulminante Aufholjagd
gelang dem CSV in der Vorwoche beim 6:2 gegen Heimbach nach
einem 0:2 zur Pause. Fünf ihrer letzten sieben Partien
gewannen die Neuwieder, und weil sie ein Spiel weniger
ausgetragen haben, ist sogar der zweite Platz noch möglich.
Für das Schlusslicht bedeutete das 2:2 gegen Engers II zwar
den ersten Punktgewinn auf dem heimischen Kunstrasen,
dennoch wird die Lage im Kampf gegen den Abstieg immer
aussichtsloser.
Kreisliga B Süd
SG
Puderbach II - VfL
Oberlahr-Flammersfeld (0:3). Nachdem der
Vorletzte Niedererbach zuletzt zwei Mal in Folge siegte,
wird die Luft dünner für die Puderbacher Reserve im
Abstiegskampf bei nun nur noch drei Zählern Vorsprung auf
die Abstiegszone. Oberlahr siegte am vergangenen Sonntag
zwar mit 2:0 gegen Haiderbach, zeigte dabei aber laut
Trainer Heinz-Josef Klein seine schwächste Saisonleistung.
Im Hinspiel erzielte Oberlahrs Patrick Wilfert alle drei
Tore.
SV
Thalhausen - SG Ellingen/Bonefeld/Willroth II (1:2).
Beide Mannschaften stehen derzeit jenseits von Gut und Böse
im gesicherten Mittelfeld. Thalhausen kann aber jeden Punkt
gebrauchen, um den Abstand zu den gefährdeten Rängen zu
wahren, während Ellingens Zweite mit einem Erfolg ihren
hervorragenden fünften Platz untermauern möchte.